Mountain Music

Vielseitig, traditionell, passend… so ist die Musik auf der Steirischen. Genau richtig für den Unterhaltungsabend, bei Aperitifs und Events. Ohne Strom und Kabel, dafür live! Im kleinen Rahmen bin ich mit meiner Ziehharmonika vorwiegend im Pustertal in Südtirol unterwegs, unterhalte allein oder auch Wunsch auch im Duo. Einfach anfragen und Termin reservieren.

Geschichte
Das „Accordion“ ist das Ur-Instrument der Steirischen Harmonika. Es wurde vom österreichischen Klavier- und Orgelbauer Cyrill Demian zusammen mit seinen Söhnen Carl und Guido erfunden. Cyrill Demian reichte am 6. Mai 1829 das Patent für das Accordion ein. Das Accordion war die erste Handharmonika, auf welcher man ganze Akkorde spielen konnte und nicht nur einzelne Töne. Es war ein wechseltöniges Instrument mit einem Bass und 5 Tasten auf der Diskantseite. Die Steirische Harmonika geht also auf das Accordion zurück. Bereits 1870 wurden Instrumente gebaut, die äußerlich gleich aussehen, wie die Steirische Harmonika heute aussieht.

Verbreitung
Die Steirische Harmonika wird im ganzen Alpenraum gespielt. Im 20. Jahrhundert wurde die Steirische Harmonika nur nach Gehör gelernt, weshalb das Spielen des Instruments zwischen 1950 und 1970 fast „ausgestorben“ wäre. Im Wirtshaus, wo sie ihre kleine Bühne gehabt hatte, bekam sie „Konkurrenz“ vom Band oder Musikautomaten. Auch der Musikgeschmack der Menschen veränderte sich, die amerikanische Musik und der Schlager wurden populär.

Die Griffschrift
Um 1980 hat die Steirische Harmonika mit der Einführung der Griffschrift durch Max Rosenzopf schließlich ein Revival erlebt, denn dadurch war nun ein Lehrmittel vorhanden, mit dem es auf eine relativ einfache Weise möglich war, die Steirische Harmonika zu lernen. Die Griffschrift geht auf die schweizerische Helbling-Tabulator zurück. Da die Notenschrift in der rhythmischen Notation sehr gut entwickelt war, übernahm Helbling diese und gab ihr anstatt einer absoluten Bedeutung eine relative Bedeutung. Anstatt die Tonhöhe darzustellen, hat er also die entsprechenden Tasten angegeben. Deswegen ist die Griffschrift der Steirischen Harmonika praktisch identisch mit jener des Schwyzerörgelis.

Entwicklung des Instruments mit der Zeit
Optisch hat sich die Steirische Harmonika seit 1870 im Wesentlichen nicht verändert. Selbstverständlich wurde das Äußere dem Geschmack und dem Zeitgeist angepasst, die Technik im Innern des Instruments verfeinert.